Sicherheit im Hintergrund

„Schauen wir mal nach der Handynummer“. Etwa anderthalb Stunden nach der Operation verständigt der Narkosearzt den Mann der Patientin telefonisch. Als ihr Ehemann eintrifft, wird Frau V. plötzlich schwindlig und sie fühlt sich noch zu schwach, um aufzustehen. Meyer verabreicht ihr sofort eine Infusion gegen die Übelkeit.
Nach einem Gespräch mit dem Narkosearzt sowie einem weiteren Anästhesisten entscheiden die Ärzte letztendlich, die Patientin stationär aufzunehmen, was nach einer ambulanten OP in der Klinik jederzeit möglich ist.
Auch wenn keine medizinische Veranlassung besteht, können die Patienten jederzeit gegen einen geringen Kostenbeitrag eine Nacht in der Klinik verbringen, um sich gut versorgt zu wissen. 
Sofort kommt eine Schwester der Station 2 und holt Frau V. mit einem Krankenbett ab. Sie wird auf Zimmer 216 gebracht und kann dort die Nacht verbringen, um sich von der Operation zu erholen. Sichtlich beruhigt, im Notfall im Krankenhaus gut versorgt zu werden, schläft Frau Viehhauser bald ein. Bereits am nächsten Vormittag kann sie die Klinik verlassen.
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