Vorsorge ist besser als Nachsorge
Auch wenn bisher noch keine Beschwerden aufgetreten sind, sollte sich jeder nach seinem 50. Geburtstag bei seinem Hausarzt wegen der Vorsorgekoloskopie informieren. Die Angst vor der Untersuchung ist nicht begründet. Auch wenn nach wie vor Vorurteile gegenüber einer Darmspiegelung verbreitet sind.

Zunächst überweist der Hausarzt den Patienten zu einem Facharzt für Magen- und Darmerkrankungen (Gastroenterologe), der tagtäglich Dickdarmspiegelungen durchführt. In einem ausführlichen Gespräch und an Hand von Schemazeichnungen erklärt dieser Facharzt das weitere Vorgehen. Zunächst muss der Darm sauber sein, damit man bei der Darmspiegelung gute Sicht hat und einen evtl. vorhandenen Polypen auch ohne Gefahr mit der Schlinge abtragen kann. Bei der Darmreinigung wird der gesamte Magendarmtrakt von oben nach unten mit einer Reinigungslösung durchgespült. Hierzu benötigt man 2 bis 4 Liter einer Trinklösung, die zwar nicht besonders gut schmeckt, aber durch den Zusatz von Vitamin-C mittlerweile auch im Geschmack verbessert werden konnte.
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