Veranstaltungen

Seite
1 2345678

Diabetikerschulung

Wann?

21.05.2012
15:00 Uhr

Wo?

Speth'scher Hof
neben der Klinik Eichstätt (2. OG)

Referent

Susanne Seifert

Diabetikerschulung

Wann?

22.05.2012
15:00 Uhr

Wo?

Speth'scher Hof
neben der Klinik Eichstätt (2. OG)

Referent

Joachim Christ

Traditionelle Chinesische Medizin

Wann?

22.05.2012
19:00 Uhr

Wo?

Tagungszentrum Schloss Kösching
Krankenhausstraße 21
85092 Kösching

Referent

Vladimir Scurtu


Seite
1 2345678

Die Darmspiegelung

Die Untersuchung selbst kann durch eine Beruhigungsspritze weitgehend schmerzfrei vorgenommen werden. Mit einem biegsamen, kleinfingerdicken Untersuchungsschlauch, an dessen Spitze eine Mikrofernsehkamera (Mikrochip) die Bilder vom Darminneren auf einen Fernsehmonitor überträgt, kann der Untersucher in einer Art Lupenvergrößerung auch feinere Veränderungen in der Schleimhaut des Dick- und Enddarmes erkennen. Beim Vorspiegeln versucht er auch durch äußere Schienung des Darmes das Ziel, nämlich den Anfangsteil des Dickdarmes im rechten Unterbauch, zügig zu erreichen. Beim Zurückspiegeln erfolgt dann die eigentliche Untersuchung. Durch drehende kreisrunde Bewegungen wird die Schleimhaut systematisch nach Veränderungen abgesucht, wie z. B. Polypen, Divertikel (Ausstülpung der Darmwand) oder Entzündungszeichen. Bei den Dickdarmpolypen unterscheidet man gestielte Polypen („Kirsche am Stiel“) von breitbasigen Polypen, die direkt aus der Darmwand herauswachsen. Da man nur bei Entfernung des gesamten Polypen mit systematischer Aufarbeitung des Präparates und anschließender mikroskopischer Untersuchung sicher sein kann, dass wirklich keine Krebsgefahr von diesem Polypen mehr ausgeht, wird der Untersucher die Polypen mittels einer Drahtschlinge vorsichtig abtragen, wobei während der Abtragung die im Stiel verlaufenden Gefäße gleich verschweißt werden, so dass es in der Regel auch keine Blutung gibt. Der Patient kann direkt nach dem Aufwachen in Begleitung von Familienangehörigen wieder nach Hause gefahren werden.

Darmspiegelung

Auch wenn die Therapie eines fortgeschrittenen Dickdarmkarzinomes heute eine bessere Überlebenschance bietet als noch vor einigen Jahren, so ist doch die Verhinderung eines Dickdarmkrebses viel einfacher. Die Vorsorgekoloskopie bietet bei allen gesetzlichen Krankenkassen ab 55 Jahren die Riesenchance, dass mögliche Vorstufen eines Dickdarmkrebses, nämlich die Dickdarmpolypen rechtzeitig erkannt und beseitigt werden. Wie durch keine andere Maßnahme kann der Ausbruch eines Dickdarmkrebses verhindert werden.
Dickdarmkrebs bietet meistens keine Warnsymptome. Wirksamste Möglichkeit zur Verhinderung oder Früherkennung eines Dickdarmkrebses stellt die Vorsorgekoloskopie dar. Ich möchte keinen Dickdarmkrebs bekommen. Wie steht es bei Ihnen?

>> Entdecken Sie weitere Reportagen und Fotogalerien "Aus dem Klinikalltag"