Tanja Schorer-Dremel macht mit bei der Aktion „Rollentausch“
Einsatz auf der Seniorenpflegestation in der Klinik Eichstätt
Zwei Tage lang packte die stellvertretende Landrätin Tanja Schorer-Dremel auf der Seniorenpflegestation in der Klinik Eichstätt mit an. Gemeinsam mit Eva-Maria Fröstl von der Sozialen Betreuung der Pflegestation kümmerte sie sich um die Bewohner und brachte Abwechslung in deren Alltag. „Es hat mir nicht nur Spaß gemacht, sondern mir auch die Augen für die Bedürfnisse unserer älteren Mitbürger geöffnet“, zog die Politikerin ein positives Fazit nach der Aktion.
Anlässlich der Aktion "Rollentausch", bei der rund 400 bayerische Politiker in einer sozialen Einrichtung mitarbeiteten, besuchte die stellvertretende Landrätin, Eichstätter Stadträtin und Vorsitzende des CSU-Kreisverbandes Eichstätt Tanja Schorer-Dremel die Seniorenpflegestation in der Klinik Eichstätt. Dabei konnte die Politikerin, die im „wahren“ Leben als Lehrerin mit der jungen Generation zusammenarbeitet, einen Eindruck von den Sorgen und Bedürfnissen der Senioren gewinnen.
Ihr Einsatzgebiet war die Soziale Betreuung der Pflegestation. Diese will den Alltag der Heimbewohner abwechslungsreich und individuell gestalten. Gemeinsam mit Eva-Maria Fröstl besuchte Schorer-Dremel die Bewohner in ihren Zimmern. Dort las die Lehrerin beispielsweise aus der Zeitung vor, sang mit den Bewohnern und half auch bei der basalen Stimulation bettlägeriger Patienten mit. Die alten Menschen freuten sich über diese persönliche Ansprache und dankten ihr mit einem Lächeln.
Bei einem gemeinsamen Spaziergang konnte die Politikerin außerdem hautnah erleben, wie schwierig es ist, Eichstätt mit einem Rollstuhl zu erfahren. „Von den scheinbar zahlreichen Möglichkeiten, einen Spaziergang durch Eichstätt und entlang der Altmühl zu gestalten, bleiben letztlich nur zwei Richtungen übrig - links und rechts entlang des Gehsteiges. Aber auch nur solange dieser breit genug ist und man nicht auf die viel befahrene Straße ausweichen muss“, beschreibt Schorer-Dremel ihren Ausflug.
In der Gruppe mit den aktiveren Bewohnern beteiligte sie sich auch an Gesellschaftsspielen wie Memory oder „Mensch ärgere dich nicht“ und konnte so alle Facetten der Sozialen Betreuung kennen lernen. „Ich weiß die Arbeit der Pflege- und Betreuungskräfte jetzt richtig zu schätzen“, erklärt die stellvertretende Landrätin. „Ich habe hier hautnah miterlebt wie wichtig auch die Arbeit der sozialen Betreuungskräfte für den Alltag der Bewohner ist.“
Zudem hat sie Ideen, wie sie ihre politischen Tätigkeiten und ihren Beruf als Lehrerin mit diesem sozialen Engagement verbinden kann. „In beruflicher Hinsicht ist der Austausch zwischen Jung und Alt für beide Seiten wichtig und lehrreich“, beschreibt sie. Deshalb will sie hier eine Form der Zusammenarbeit entwickeln, deren Details sie noch nicht verraten will. Aber „es wird kreativ und bunt sein“, verspricht Schorer-Dremel. In politischer Hinsicht will sie ihre Eindrücke nicht nur im Stadtrat, sondern auch auf anderen politischen Ebenen vorbringen und weiter versuchen, Verbesserungen für unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger im Alltagsleben zu erreichen. Auch Eva-Maria Fröstl ist mit dem Einsatz der Politikerin sehr zufrieden: „Man hat ihr die Freude an der Arbeit angemerkt und so war sie eine echte Hilfe“.

