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Hämorrhoidenbehandlung

Hämorrhoiden sind im Übergangsbereich vom Mastdarm zum Enddarm angesiedelt. Sie bezeichnen umgangssprachlich knotenförmige Erweiterungen am After und entstehen durch eine Ausweitung der Venen. In diesem Bereich befinden sich sehr viele Gefäße, die die Muskulatur beim Ausscheidungsprozess unterstützen.

Der Mediziner unterscheidet vier Stadien der Hämorrhoidenbildung. Je nach Stadium werden unterschiedliche Behandlungsmethoden angewandt. Sie reichen von der medikamentösen Behandlung, Analhygiene, bis hin zur Gummibandligatur (= mittels Gummiband wird der Hämorrhoidenknoten abgeschnürt, so dass der örtliche Blutfluss unterbunden wird und der abgeschnürte Gewebeteil abstirbt). In den Stadien drei und vier findet eine Hämorrhoidektomie statt. Hämorrhoidektomie bezeichnet in der Chirurgie das operative Entfernen stark vergrößerter Hämorrhoiden.

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