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Koronare Herzerkrankungen (KHK)

Koronare Herzerkrankungen (KHK) sind Erkrankungen uneinheitlicher Ursache, die durch eine Koronarinsuffizienz (relativ oder absolut unzureichende Versorgung des Herzmuskels an energieliefernden Substraten oder Sauerstoff) gekennzeichnet ist.

Die Auswirkungen von koronaren Herzerkrankungen können asymptomatisch (also für den Patienten unmerklich, beispielsweise als Nebenerscheinung bei Diabetes) oder symptomatisch (also offensichtlich für den Patienten) sein. Typische Symptome sind akutes Koronarsyndrom (wie zum Beispiel der Herzinfarkt), Herzschwäche, Herzrhythmusstörung, plötzlicher Herztod und andere.

Dem behandelnden Mediziner stehen verschiedene Diagnosemöglichkeiten zur Verfügung: 12-Kanal-Oberflächen-EKG in Ruhe, Belastungs-EKG, Langzeit-EKG, Stressechokardiographie und die Koronarangiographie.

Die Behandlungsmöglichkeiten einer koronaren Herzerkrankung sind von der individuellen Krankengeschichte und dem persönlichen Verlauf der Erkrankung abhängig. In einigen Fällen besteht die Möglichkeit koronare Herzerkrankungen durch Vergabe von Pharmazeutika zu lindern. In anderen Fällen kann die Erkrankung selbst nur durch Linderung der Symptome gebessert werden. Des Weiteren hat die Kardiologie auch die Möglichkeit einen aortokoronaren » Bypass zu legen. Ist das Herz aufgrund der Erkrankung stark geschwächt und sind keine weiteren Therapiemaßnahmen möglich, kann eine Herztransplantation das Leben des Patienten retten. Besser als alle diese Behandlungsmöglichkeiten ist in jedem Fall die Prävention koronarer Herzkrankheiten. Vorbeugende Maßnahme ist die Reduktion von Risikofaktoren, die mit einer Veränderung des Lebensstils einhergeht. Neben einer Gewichtsreduktion, einer Ernährungsumstellung, regelmäßigem körperlichem Training, einer Nikotinentwöhnung ist eine gesunde Lebensweise Grundlage, um koronare Herzerkrankungen zu vermeiden

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