Fango
Der Begriff Fango stammt aus dem Italienischen, wo er ganz allgemein "Schlamm" bedeutet.
Es werden normalerweise zwei Arten von Fango unterschieden: organischer und anorganischer Fango. Die beiden Typen sind nur hinsichtlich ihrer Zusammensetzung verschieden. Anorganischer Fango besteht aus vulkanischem Gestein, das fein zerrieben und mit Thermal- oder Mineralwasser zu Schlamm aufgeschwemmt wird. Organischer Fango dagegen wird darüber hinaus noch mit Algen und Mikroorganismen versetzt und benötigt eine Reifezeit von mindestens 60 Tagen.
Die therapeutische Verwendung von Fango lässt sich bis ins Römische Reich zurückverfolgen. Auch in der Physikalischen Therapie der Kliniken im Naturpark Altmühltal wird Fango als therapeutische Maßnahme angewendet. Dabei wird die durchblutungsfördernde, entspannende und schmerzlösende Wirkung des Fangos genutzt, um gegebenenfalls bei rheumatischen Schüben, unklaren Hauterkrankungen, fieberhaften Erkrankungen, Bluthochdruck, Herzschwäche, Kreislaufschwäche und Ähnlichem zu therapieren.



