Krebstherapie
Krebs bezeichnet umgangssprachlich sämtliche bösartige Neubildungen des Gewebes. Krebs hat unterschiedliche Auslöser, die letztlich alle zu einer Störung des genetisch geregelten Gleichgewichts zwischen Zellzyklus (Wachstum und Teilung) und Zelltod (Apoptose) führen.
Die Krebstherapie hat in den letzten Jahren einen erheblichen Fortschritt gemacht. Je nach Krebsart und Ausmaß des Befalls gibt es verschiedene therapeutische Maßnahmen:
- Operation (operative Entfernung des Tumors und benachbarter Lymphknoten)
- » Strahlentherapie (mit radioaktiven Stoffen, durch radioaktives Iod, mit Röntgenstrahlen, mit Elektronen oder Neutronen, mit Protonentherapie oder Ionenbestrahlung, mit Mikrowellen)
- Medikamentenbehandlung (mit Zytostatika, entspricht der sogenannten » Chemotherapie, bei der die Krebszellen an der Vermehrung gehindert oder gestoppt werden)
- Hormontherapie (wie beispielsweise der Testosteronentzug beim Prostatakarzinom)
- Hemmung des Blutgefäßwachstums (Krebsgewebe lockt Blutgefäße an, in Richtung des Krebsgewebes zu wachsen, um es zu versorgen)
- Immuntherapie (Steigerung der Immunantwort auf die Tumorzellen)
Weitere therapeutische Maßnahmen, je nach individueller Krankheitsgeschichte, sind die Vergabe von Schmerzmitteln, die Besserung des Allgemeinbefindens durch » Schmerzbehandlung, eine ausreichende Ernährung, die Hemmung des Knochenabbaues, die Steigerung der Blutbildung im Knochenmark.
Kliniken/Stationen
- Eichstätt – Medizinische Klinik I
- Kösching – Medizinische Klinik I
- Kösching – Chirurgische Klinik I
- Eichstätt – Onkologie
- Eichstätt – Chirurgische Klinik I





