Nasennebenhöhlenchirurgie
Die Nasennebenhöhlen bezeichnen die luftgefüllten, mit Schleimhaut ausgekleideten Räume, die mit der Nasenhöhle in Verbindung stehen. Sie lassen sich einteilen in die Kieferhöhle, die Stirnhöhle, die Keilbeinhöhle und die Siebbeinzellen.
Mit dem Begriff der Nasennebenhöhlenchirurgie werden alle operativen Eingriffe an den Nasennebenhöhlen, gegebenenfalls auch in Kombination mit Eingriffen an Nasenscheidewand und Nasenmuscheln benannt. Diese Eingriffe können zu therapeutischen oder diagnostischen Zwecken dienen. Diagnostiziert werden beispielsweise Krankheiten wie Sinusitis (= Nasennebenhöhlenentzündung), Nasennebenhöhlentumore und so weiter.
Der Mediziner unterscheidet verschiedene Formen von Nasennebenhöhlenoperationen. Diese unterscheiden sich je Zugang zum betroffenen Bereich der Nasennebenhöhlen. Mögliche Zugänge sind:
1. Endonasal, das heißt unter mikroskopischer oder endoskopischer Kontrolle. Dieser operative Zugang ist für gewöhnlich standardisiert bei entzündlichen Erkrankungen.
2. Transmaxillär, das heißt durch einen Schnitt im Mundvorhof.
3. Transfazial, das heißt durch einen Schnitt im Gesicht.



