Nervenmobilisation
Bei der Nervenmobilisation werden betroffene Nerven durch bestimmte vom Therapeuten ausgeführte Bewegungen in ihrer Regeneration unterstützt und somit neuralbedingte Schmerzen und Sensibilitätsstörungen positiv beeinflusst. In Verbindung mit bewährten Techniken können durch die Nervenmobilisation Schmerzen und Bewegungseinschränkungen beseitigt werden.
Seit David Butler im Jahre 1991 sein Buch über "die Mobilisation des Nervensystems" veröffentlicht hat, ist diese Behandlungsform zu einem festen Standbein der Physiotherapie geworden. Grundlegend ist die Schmerzbehandlung und Tonusregulierung im neuroorthopädischen Bereich. Der Erfolg dieser Methode soll dabei durch dynamische Bewegungen, die einen mechanischen und physiologischen Einfluss auf das Nervengewebe und die umliegenden Strukturen ausüben, gewährleistet werden. Die Ziele dieser Methode liegen in der Schmerzreduzierung und vor allem in der Verbesserung und dem Erhalt der Mobilität des Nervengewebes. Gleichzeitig kann das ursächliche Problem leichter gefunden und gezielt behandelt werden.



