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    Hans Koch
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Wassergymnastik für werdende Mütter

Bei der ersten Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchung berät Sie Ihr Gynäkologe auch zum Thema Sport. Gibt er "grünes Licht", ist sportliche Betätigung in der Schwangerschaft anzuraten. So schafft Bewegung Linderung bei Schwangerschaftsbeschwerden, wie Wassereinlagerungen (= Ödeme) in Armen und Beinen. Auch den häufig auftretenden Verdauungsproblemen in der Schwangerschaft wirkt - neben richtiger Ernährung - gezielte Bewegung entgegen. Mit Sport kann auch den häufig im letzten Schwangerschaftsdrittel auftretenden Rückenbeschwerden vorgebeugt werden. Es ist aber wichtig, Sportarten zu wählen, die keine Gefahr für das Kind und die Schwangere darstellen.

Eine ideale Sportart ist die schwangerschaftsgerechte Wassergymnastik. Im Wasser ist die Verletzungsgefahr sehr gering und die Schwangere spürt durch den Auftrieb des Wassers ihr Gewicht nicht so sehr. Die Gelenke und der Rücken werden dabei entlastet.

Die Infektionsgefahr ist in öffentlichen Schwimmbädern gering, da diese Bäder sehr gut kontrolliert werden. Der alte Spruch, eine Schwangere sollte in den letzten sechs Wochen vor der Geburt nicht mehr schwimmen gehen, gilt nicht mehr. Erfahrene Hebammen empfehlen, falls Angst vor einer Ansteckung mit Scheidenpilzen besteht, während des Schwimmens einen mit Olivenöl getränkten Tampon zu benutzen. Er soll vor den Pilzsporen schützen. Beim Schwimmen in Seen und Flüssen erkundigen Sie sich nach der Wasserqualität.

Interessierte können sich zusätzlich bei der Hebamme Viktoria Bauer, Telefonnummer 08421/89856, über Kurse an den Kliniken im Naturpark Altmühltal informieren und sich gegebenenfalls zu einem entsprechenden anmelden.

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