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Mamma-Karzinom

Ein Mammakarzinom bezeichnet eine bösartige Gewebsneubildung der Brustdrüse. Das Mammakarzinom ist statistisch gesehen die häufigste bösartige Tumorerkrankung der Frau. Vor allem betroffen sind Frauen zwischen 45 und 70 Jahren.  

Als Risikofaktoren gelten unter anderem eine frühe Menarche (= erstes Auftreten der Menstruation in der Pubertät), eine späte Menopause (= Zeitpunkt der letzten spontanen Menstruation, meist zwischen dem 50. und 52. Lebensjahr), eine späte Schwangerschaft, Kinderlosigkeit, fettreiche Ernährung, genetische Defekte, hormonale Kontrazeptiva (= empfängnisverhütende Mittel) und die Hormonersatztherapie.

Das Mammakarzinom äußert sich gegebenenfalls als schmerzloser, grober Knoten. Unter Umständen sind Symptome eines Mammakarzinoms auch die schmerzhafte Entleerung von wässrig-milchigem Sekret aus der Brustwarze außerhalb der Stillzeit, ein örtliches Ödem, die Einziehung der Brustwarze (= Erstsymptome eines fortgeschrittenen Karzinoms). Frühsymptome sind verdächtige Tastbefunde bei Fremd- und/oder Selbstuntersuchung der Brust. Weitere klinische Symptome sind die Einziehung der Haut oder die Unverschieblichkeit der Haut über einer Verhärtung, Grobporigkeit der Haut (= Orangenhaut infolge eines Lymphödems) und so weiter.

Die ärztliche Diagnose wird vor allem durch » Sonographie und » Mammographie erstellt.

Therapiert wird das Mammakarzinom unterschiedlich, entsprechend des Stadiums, in dem sich das Karzinom befindet und entsprechend des Erkrankungverlaufs. 

Therapiemaßnahmen sind:

  • Operativ: Standard ist die brusterhaltende Therapie und die Nachbestrahlung des Restdrüsenkörpers.
  • Systemisch: Dazu gehört, wie bei jeder Tumorbehandlung die Chemotherapie, aber auch eine endokrine Therapie. 
  • » Strahlentherapie: Kombiniert wird sie mit einem operativen Eingriff und einer medikamentösen Therapie. Diese Therapiemaßnahme ist verbindlich bei einer brusterhaltenden Operation.

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