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    Dr. med. Wilfried Schindler
    Belegarzt Klinik Eichstätt
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Makulastörungen

= Makulopathie

Makulastörung ist eine Sammelbezeichnung für verschiedene krankhafte morphologische Veränderungen im Bereich der Macula lutea (= der Gelbe Fleck der Netzhaut), die mit unterschiedlich stark ausgeprägtem, zentralem Sehschärfeverlust verbunden sind. Der Mediziner unterscheidet zwei Formen von Makulastörungen:

  1. erworbene Makulastörung, wie zum Beispiel ein altersabhängiger Rückgang der Funktionsfähigkeit der Macula lutea, Schießscheiben-Makulopathie und ähnliches. Diese Erkrankungen äußern sich zumeist in einer Farbfehlsichtigkeit. 
  2. angeborene Makulastörung

Die Diagnose einer Makulastörung erfolgt über die Prüfung der Sehschärfe und des Farbensehens, durch eine Fluoreszenzangiographie, oder die Elektroretinographie.

Einige Beispiele für Makulastörungen sind:

  • Makulaforamen ist eine umschriebene, scharf begrenzte, häufig nur partielle Zerstörung der Netzhaut infolge eines Glaskörperzugs und einer Glaskörperschrumpfung meist nach Trauma oder anderen Netzhauterkrankungen.
  • Ein Makulaödem bezeichnet eine Schwellung der zentralen Netzhaut mit Sehschärfeverlust.
  • Die myopische Makulopathie lässt sich definieren als eine in der Regel einer bestehenden Kurzsichtigkeit auftretende Rückbildung der zentralen Netzhaut, die unter Umständen mit Einrissen der Bruch-Membran (sogenannten Lacksprüngen), Gefäßneubildungen u.s.w. einhergeht.
  • Eine Makuladegeneration ist eine Erkrankung der Macula lutea, die meist beide Augen betrifft. Im Alter ist sie mit einem fortschreitendem Sehverlust verbunden. Der Mediziner unterscheidet zwei Formen der Makuladegeneration:
  1. feuchte Makuladegeneration
  2. trockene Makuladegeneration

Therapiert wird eine Makuladegeneration häufig durch » Laserchirurgie, Bestrahlung und operative Eingriffe.

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