Metall-Stent-Implantation
Eine Implantation ist die (chirurgische) Einbringung oder Einpflanzung körperfremder Materialien (sogenannter Implantate) in den Organismus.
In der Kardiologie lässt sich das Wort Stentimplantation im Zusammenhang mit einem Koronarstent finden. Ein Koronarstent bezeichnet ein metallisches Stück zur intrakoronaren Implantation.
Stent ist ein Begriff, der aus dem Englischen übernommen wurde. Er bedeutet soviel wie aufdehnen. Ein Stent ist eine kleine, gitterförmige Gefäßstütze, die bei der Aufdehnung von verengten Herzkranzgefäßen eingesetzt wird.
Bei der therapeutischen Erweiterung der Herzkranzgefäße oder zur Vorbeugung von erneuten Verengungen, kann die Implantation der Gefäßstütze erforderlich sein. Das Gitterröhrchen stabilisiert die Gefäßwand mechanisch. Stents lassen sich auch hinsichtlich ihrer Funktionsweise unterscheiden:
- Selbst entfaltender Stent: Er wird im nicht entfalteten Zustand durch den Herzkatheter ins verengte Gefäß eingebracht. Der Stent ist von einer Plastikhülle umgeben, diese wird zurückgezogen und der Stent entfaltet sich.
- Ballon expandierender Stent: Der Stent befindet sich im nicht entfalteten Zustand auf einem Ballonkatheter. Ist der Ballonkatheter an der richtigen Stelle im Gefäß, wird er aufgeblasen und der Stent so richtig platziert.
- Medikamenten beschichteter Stent: Die Oberfläche dieses Stents ist mit einem Medikament beschichtet. Der Stent wird im Gefäß platziert und gibt über einen bestimmten Zeitraum eine definierte Wirkstoffmenge ab.
Kliniken/Stationen
- Eichstätt – Medizinische Klinik I
- Eichstätt – Medizinische Klinik II
- Kösching – Medizinische Klinik I
- Kösching – Medizinische Klinik II
- Kösching - Medizinische Klinik III
- Eichstätt - Medizinische Klinik III





