Glissonschlinge
Die Glissonschlinge, benannt nach dem englichen Mediziner Francis Glisson, beschreibt einen halfterartigen, weich gepolsterten Lederring mit seitlichen Schlaufen als Aufhängevorrichtung zur Durchführung einer dosierten (über einen Flaschenzug ausgeübten) » Extension. Die Zugvorrichtung wird dabei an Kinn und Hinterkopf befestigt, so dass eine Streckung und damit eine Entlastung der Halswirbelsäule erreicht wird. Besonderen Einsatz findet die Glissonschlinge in der Physikalischen Therapie nach Verrenkungen der Wirbelkörper oder nach Bandscheibenschäden.



