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Lungenkrankheiten

Die Lunge ist das Organ der äußeren Atmung (Sauerstoffaufnahme und Kohlendioxidabgabe). Daneben dient sie der Regulierung des Wasser- und Wärmehaushalts. Sie füllt den größten Teil des Brustkorbs aus und umfasst das Herz.

Die häufigsten Lungenkrankheiten sind COPD, Lungenkrebs und Tuberkulose.

COPD ist die englische Abkürzung für chronic obstructive pulmonary disease. Nach der Definition der Deutschen Atemwegsliga beschreibt COPD eine nicht vollständig heilbare Verstopfung der Atemwege auf dem Boden einer chronischen Bronchitis und/oder eines Lungenemphysems. Sie umfasst ein Spektrum an Lungenerkrankungen, die mit chronischem Husten, Auswurf und Atemnot einhergehen. Die Atemwegsverstopfung geht in allen Stadien mit einer abnormen Entzündungreaktion einher und ist typischerweise mit Gewichtsverlust, Muskelschwäche, Osteoporose, Depression und Herzkreislauferkrankungen verknüpft. In Deutschland betrifft COPD durchschnittlich 4 – 7 % der Erwachsenen, wobei eine zunehmende Tendenz weltweit zu verzeichnen ist. Diagnostiziert kann COPD unter anderem durch einen » Lungenfunktionstest werden.

Der Lungenkrebs bezeichnet einen meist bösartigen Tumor in der Lunge. In den meisten Fällen sind Männer vom Lungenkrebs betroffen. Bei den Männern ist Lungenkrebs die häufigste Krebsart. Besonders betroffen sind Menschen zwischen 50 und 70 Jahren. Ursachen sind vor allem Tabakrauch. So steigt bei Rauchern das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken um das zehn- bis zwanzigfache.

Tuberkulose ist eine weltweit verbreitete bakterielle Infektionskrankheit, die chronisch verläuft und vor allem die Atemorgane betrifft, jedoch grundsätzlich alle Organe befallen kann.

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