Mammographie
Die Mammographie bezeichnet eine Lichtbildaufnahme der Brust durchgeführt durch eine besondere Technik. Die meistangewandte Technik ist die Rastertechnik.
Die Mammographie dient zumeist zur Absicherung und Lokalisation eines pathologischen Tastbefunds, einer Entleerung von wässrig-milchigem Sekret aus der (weiblichen) Brustwarze außerhalb der Stillzeit oder einer blutenden Brust und zur Überwachung von Risikopatienten. In der Regel müssen beide Brüste untersucht werden, da individuelle Variationen in der Gewebestruktur groß sind.
» Mamma-Karzinome zeigen sich in der Aufnahme als unscharf begrenzte Rundherde, seitendifferente Verdichtungen mit Ausläufern und gruppierte Mikroverkalkungen.
In durchschnittlich fünf Prozent der Fälle von bestehenden Karzinomen kann die Mammographie unauffällig sein, gegebenenfalls ist eine sichere Unterscheidung zwischen gutartigen und bösartigen Veränderungen nicht möglich.








