Netzhauterkrankungen
Die Netzhaut des Auges besteht aus einem lichtempfindlichen Teil und einem blinden Teil. Der lichtempfindliche Teil enthält die Sinnes-, Nerven- und Stützzellen und ist als vorgelagerter Hirnteil anzusehen.
Netzhauterkrankungen sind vielfältig in Art, Form und Auswirkung. So bezeichnet eine periphere Netzhautdegeneration eine degenerative Veränderung von Netzhaut und Glaskörper, die im Alter auftritt und durch Laser- oder Kryokoagulation (= Vereisung) vorbeugend therapiert wird. Unter Umständen kann es in einigen Fällen zu Netzhautrissen oder einer » Netzhautablösung kommen. Die Netzhautangiomatose ist ein Sammelbegriff für eine zumeist erbliche Erkrankung der Netzhaut, bei der sich Gefäßtumore bilden. Therapiert wird eine solche Erkrankung durch Entfernung des Gewebes. Netzhautentzündungen sind meist durch Viren, seltener bakteriell oder metastatisch verursachte Infektionen der Netzhaut.




