Wirbelsäulentherapie nach McKenzie
Das McKenzie Konzept ist ein früh aktives, vorbeugend therapeutisches Konzept mit dem Ziel der Verhütung von Rezidiven und Verhinderung von chronischen Erkrankungen. Dabei wird der Patient aktiv in den Therapieprozess einbezogen.
Passive manuelle Techniken (das heißt von einem Therapeuten durchgeführt) werden nicht als primäre Intervention eingesetzt. Mobilisationsmaßnahmen kommen erst dann zum Einsatz, wenn keine weitere Verbesserung in Schmerz und Funktion zu verzeichnen ist. Eine Besonderheit sowohl bei der Untersuchung als auch bei der Therapie ist, dass der Patient wiederholte Bewegungen ausführt mit dem Ziel, den Schmerz zu reduzieren oder zu zentralisieren. Dieses Zentralisationsphänomen hat sowohl diagnostische, therapeutische und prognostische Bedeutung.
Entwickelt wurde das Konzept von dem neuseeländischen Physiotherapeuten Robin McKenzie.


