Unterwasser-Entbindung
Bei der Unterwasser-Entbindung erfolgt die Geburt in einer speziell dafür vorgesehenen Badewanne. Die Vorteile dieser Methode sind: Der Verbrauch von Schmerzmittel während der Geburt sinkt durch die Entspannung im warmen Wasser deutlich. Es soll weniger häufig zu einem Dammschnitt oder Dammriss kommen. Zudem äußern sich die Entbundenen sehr positiv über das "Erlebnis der Geburt" im Wasser.
Die Geburt verläuft genauso wie an "Land". Falls notwendig, wird ein Dammschnitt unter Wasser gemacht. Das Kind wird sanft, zügig, aber nicht hektisch geboren. Die Abnabelung erfolgt wie üblich. Das Baby hat einen "Tauch-Reflex", das heißt, es versucht nicht, unter Wasser Luft zu holen. Wenn es einmal aufgetaucht ist, darf es aber nicht mehr untergetaucht werden. Die Versorgung des Neugeborenen zeigt bei der Wassergeburt dann keine Unterschiede zu den anderen Entbindungsformen. Nach zehn Minuten wird die Entbundene geduscht und in das herkömmliche Bett gelegt.
Kliniken/Stationen
- Eichstätt – Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe - MIC-Zentrum
- Kösching – Frauenheilkunde und Geburtshilfe








