TENS
= transkutane elektrische Nervenstimulation
TENS ist die Abkürzung für transkutane elektrische Nervenstimulation. Dabei werden mit Hilfe eines Gerätes elektrische Impulse erzeugt und durch die Haut auf das Nervensystem übertragen. Die Elektroimpulse regen die körpereigenen, Schmerz hemmenden Systeme an und das überreizte Nervensystem kann sich harmonisieren. So verringern sich die Schmerzen und damit auch die benötigten Medikamente. Unerwünschte Nebenwirkungen reduzieren sich. TENS-Anwendungen sind sehr gut verträglich und überall anwendbar, da die TENS-Geräte zumeist sehr klein und handlich sind. Die Behandlungsdauer beträgt gewöhnlich 20 - 50 Minuten. Eine 30-minütige Stimulation pro Sitzung erzielt im Durchschnitt gute Erfolge. Die Behandlungsintervalle sind abhängig von den vorausgegangenen Erfolgen und der Zeitspanne, in der der schmerzstillende Effekt anhält.
Neben TENS-Anwendungen lassen sich in der Neurostimulation weitere Formen unterscheiden:
- Elektroakupunktur
- bei schwersten therapieresistenten Schmerzzuständen besteht unter Umständen die Möglichkeit einer elektrischen Rückenmark- oder Hirnstimulation



