Angiologie
Die Angiologie ist ein Teilgebiet der Inneren Medizin, welches sich mit Gefäßerkrankungen beschäftigt. Sie befasst sich mit der Entstehung, Epidemiologie, Diagnose, (konservativer und interventioneller) Therapie, Rehabilitation und Prävention von Erkrankungen der Arterien, Venen und Lymphgefäße.
Die exakte Abgrenzung gegenüber anderen Fachrichtungen oder -teilbereichen ist nicht immer möglich und zumeist auch gar nicht erwünscht. Erkrankungen der Koronargefäße sind allerdings eine Domäne der Kardiologen; für Gefäßerkrankungen, die das zentrale Nervensystem betreffen, sind auch Ärzte der Neurologie und Neurochirurgie zuständig. Bei Erkrankungen der Lymphgefäße und des venösen Gefäßsystems, wie Krampfadern oder das postthrombotische Syndrom, gibt es Überschneidungen mit der Dermatologie (= Lehre von den Hauterkrankungen) und der Phlebologie (= Lehre von den Venenerkrankungen). Die Gefäßchirurgie ist ein Teilbereich der Chirurgie und gehört nicht zur Angiologie. Bei vielen angiologischen Krankheitsbildern besteht daher eine enge Kooperation mit den Ärzten anderer medizinischer Fachgebiete.
Offene Beine, Thrombosen, Lungenembolien und durch Arteriosklerose entstandene Verengungen an den Schlagadern oder der inneren Organe werden mit » Farbdoppler-Ultraschall oder mit Kontrastmittel (= digitale Subtraktionsangiographie) untersucht und einer effektiven Behandlung zugeführt. Die Diagnostik findet in der Klinik Eichstätt in Kooperation mit der angeschlossenen Praxis für diagnostische Radiologie von Dr. med. Michael Decker statt.
In der Klinik Kösching steht seit 2008 ein Angiographielabor zur Verfügung.
Kliniken/Stationen
- Eichstätt – Medizinische Klinik II
- Eichstätt - Medizinische Klinik III
- Kösching - Medizinische Klinik III



