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Eltern-Kinder-Treffen: Verletzungen beim Kleinkind

Wann?

05.11.2012
14:30 Uhr

Wo?

Klinik Café in der Klinik Eichstätt

Referent

Matthias Karch


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Frauenärztin Larissa Braun löst Dr. Gerhard Strobel ab

Bild: Bei der offiziellen Verabschiedung von Dr. Gerhard Strobel (4. v. l.) und der Begrüßung von Larissa Braun (2. v. l.) im Kinderzimmer der Klinik überreichte Vorstandsvorsitzender Gunther Schlosser(3. v. l.) gemeinsam mit Stationsleitung Walburga Strehler, ihrer Stellvertreterin Marion Koderer, Betriebsdirektor Rudolf Graf und Pflegedirektorin Karin Deseive (von links) beiden einen Blumenstrauß als Zeichen des Dankes und als Willkommensgruß.  

Nach genau 21 Jahren als Frauenarzt in Eichstätt und Belegarzt an der Klinik Eichstätt verabschiedete sich Dr. med. Gerhard Strobel zum Jahreswechsel in den Ruhestand. Seine Nachfolge in der Praxis für Frauenärzte und als Belegärztin in der Klinik trat zum 1. Januar 2010 Frauenärztin Larissa Braun an. Gunther Schlosser, Vorstandsvorsitzender der Kliniken im Naturpark Altmühltal, dankte Dr. Strobel für sein Engagement und begrüßte Larissa Braun als neues Mitglied in der „Klinikfamilie“.

Über 20 Jahre begleitete Dr. Strobel die gynäkologischen und geburtshilflichen Patientinnen bei ihrem Aufenthalt in der Klinik Eichstätt. Er war 1989 als dritter Frauenarzt zu Dr. Georg Peschek und Dr. Karl-Heinz Dietl gestoßen, die gemeinsam die Abteilung Gynäkologie/Geburtshilfe in der neuen Klinik Eichstätt aufgebaut hatten. In den vergangenen 21 Jahren brachte Strobel schätzungsweise über 3.000 Kinder auf die Welt. Bei seiner Verabschiedung betonte Schlosser: „Wir können auf eine gute Entwicklung der Geburtshilfe in Eichstätt zurückblicken, die Sie aktiv und engagiert mitgestaltet haben.“ Dank vielfältiger Investitionen in den letzten Jahren herrsche in der Geburtshilfe und Frauenheilkunde der Klinik Eichstätt ein modernes und attraktives Niveau. Der Klinikträger könne jedoch nur eine gute Infrastruktur bereitstellen, entscheidend sei aber die fachliche Begleitung und Versorgung der kranken oder schwangeren Frauen und jungen Mütter, ergänzte Schlosser. In enger Zusammenarbeit mit der gynäkologischen Praxis, den Hebammen und den Krankenschwestern der gynäkologischen Station bietet die Klinik Eichstätt eine umfassende Betreuung im Bereich der Frauenheilkunde an. Im Namen aller Patientinnen und Mitarbeiter dankte Schlosser Dr. Strobel für die enge und ausgezeichnete 21jährige Zusammenarbeit.

Durch die neue Frauenärztin Larissa Braun, die zum 1. Januar nicht nur die Position Dr. Strobels in der Frauenarztpraxis übernahm, sondern auch als Belegärztin in der Klinik Eichstätt tätig ist, kann die gynäkologische und geburtshilfliche Versorgung in Eichstätt auch in Zukunft sicher gestellt werden. Braun, die in den vergangenen Jahren Erfahrungen als Frauenärztin in verschiedenen Kliniken in Baden-Württemberg sammeln konnte und zuletzt als Oberärztin in Bad Mergentheim tätig war, freut sich auf die neue Aufgabe. „Ich wurde in allen Bereichen sehr freundlich empfangen, sowohl in der Praxis als auch auf der Station 1 und im OP. Es herrscht hier eine sehr gute und partnerschaftliche Atmosphäre, in der ich gerne arbeiten werde“, freut sich die Ärztin über den positiven Start in Eichstätt. Für sie sei die neue Aufgabe in Eichstätt auch persönlich ein großer Schritt und eine Herausforderung, auf die sie sich sehr freue. Für die Zukunft wünsche sie sich viele Babys, damit sie gemeinsam mit ihren Kollegen den Frauenärzten Dr. med. Georg Eschler und Dr. med. Manfred Kynast die Geburtshilfe in Eichstätt weiter voran bringen könne. Aber auch Frauen mit gynäkologischen Problemen werden von ihr fachärztlich und kompetent behandelt.

Dr. Strobel genießt derweil die ersten Tage seines Ruhestandes. „Ich werde Hausmann und will mich vor allem um meine Familie kümmern“, beschreibt er seine Pläne für die nächsten Monate. Während er in der Vergangenheit nur am Wochenende Zeit hatte zu kochen, bekocht er seine Frau nun täglich und kümmert sich um den Haushalt, um seine Frau zu entlasten. Außerdem hätten sie bereits ein Reisebett angeschafft, damit das Enkelkind in Zukunft auch bei den Großeltern übernachten könne. Darüber hinaus denkt Strobel auch darüber nach, wo er in Zukunft „Gutes tun kann“. „Konkrete Pläne habe ich noch nicht, aber ich möchte mich gerne sozial engagieren. Etwas wofür in der Vergangenheit keine Zeit war“, so Strobel weiter.